Einladung zum Bannerklau
Wie manch einem Nicht-Pfadi-Vorbelasteten bekannt ist, gibt es bei den Pfadfindern den netten und vieldiskutierten Brauch des Bannerklaus. Ich kenn das ja so, dass man versucht einen Bannerklau zu verhindern, heute auf der Leiterrunde wurde uns dann aber von folgender Mail berichtet:
Liebe BeVokolleginnen und Kollegen,
ihr wisst ja schon von unserem Bezirkslager vom 20. - 24.05.08 in Oberpolling*
Wir möchten auf diese Weise das Lager noch mal auch in den anderen Bezirken publik machen um vielleicht den ein oder anderen Fahnendieb anzulocken. Eine Anfahrtsbeschreibung liegt bei, weil der Platz nicht so leicht zu finden ist.
D.h., bitte gebt doch diese Info an die fahnenstehlwilligen Stämme weiter, wir freuen uns über den ein oder anderen nächtlichen Besuch.
Danke und Gut Pfad,
Stefan*, BeVo aus Polling*
[(*) Orte und Namen von der Redaktion geändert]
Die betteln ja förmlich drum *g* … ob es wohl eine Falle ist?
Entdeckung gestern morgen & Tour de Garten
Unglaublich, was ich da gestern Morgen an meiner Hand entdeckte:
Ja, richtig gesehen: Da ist ein Fleck!
Wo der herkommt wissen nur die Götter. Es scheint Henna zu sein.. aber … ich habe doch gar kein Henna bei mir am Bett rumliegen. Mysteriös.
Und weil ich grad Mamas Digicam verwende, gibts noch aktuelle Buidl aus unserem Garten. Ich liebe das Frühjahr!
Vorne rechts sieht man zwei der drei Eichen — alles Geburtsbaeume, weiter hinten kommen noch eine Linde, einige alte Zwetschgenbäume, ein Ahorn, eine Lärche, haufenweise Haselnussbäume/-sträucher, …
Am linken oberen Bildrand sind die letzten Äste unserer ca. 50jährigen Kirsche zu sehen, etwas weiter hinten die Blutbuche auf die es sich hervorragend raufklettern lässt. Nochmal soweit dahinter, kommt dann mein Geburtsbaum: Ein Nussbaum den die Tante Ilse aus Nussdorf mitgebracht hatte.
.. immer der Sonne entgegen wachsend
Minoischer Liebestanz
Von verschiedenen Einflüssen beeinflusst (wie das Einflüsse eben so an sich haben) habe ich mich heute kreativ betätigt.
Gestern erzählte ich Wurzeline von dem Diskurs erzählt hatte, den es um das Geschlecht der Herrscher von Knossos gibt. Waren es nur Frauen, nur Männer oder (aber das wäre ja langweilig) immer mal wieder das eine und dann mal wieder das andere? Sicherlich waren es nur Frauen. Ausgleichende Gerechtigkeit und so
Ebenfalls gestern hatte ich dieses Semester zum ersten Mal wieder Trommelkurs. Dort lernten wir einen neuen Rhythms — ich glaube sein Name war Djah (Ta..tu ta…) — der von Jünglingen gespielt wird um Mädls anzubaggern. Diese tanzen dann dazu und feuern die Burschen an weiter zu spielen. Wer noch keine Freundin hat, sollte aufpassen, dass er nicht falsch spielt. So zumindest unser Lehrer ;).
Aber nein! Damit nicht genug. Es passierte durchaus noch mehr aufregendes am gestrigen Tage! Zu meiner Betrübnis (geht das?) musste ich meine Gitarre zur Reparatur bringen. Mhh.. keine Gitarre mehr da. Sehr traurig.. sehr einschränkend. Also musste meine in letzter Zeit sträflich vernachlässigte Zither als Klampfenersatz herhalten.
Eines führte zum anderen. Ich habe einen uralten traditionellen minoischen Liebestanz aufgenommen, der damals am Hof von Knossos von Mädchen (und Frauen) gespielt wurde, wenn sie einen Typen aufreissen wollten. Vermutlich haben der Tanz und der oben genannte Rhytmus ähnliche Wurzeln. Erstaunlicherweise findet sich die Textzeile die im Tanz immer wieder gesungen wird in dem russischen Liedchen Jechali Ziganje wieder, von dem ich hier schonmal berichtete. Zufälle gibts!
Also — langer Rede kurzer Sinn: Uhhh.. es gibt was zu hören!
Pilvomat - Minoischer Liebestanz
P.S.: Soeben lese ich, dass das griechische Monochord als einer der Vorläufer der Zither gilt. Somit ist die Instrumentierung also auch angemessen.
Gewohnheiten
Musste ziemlich überlegen was für Gewohnheiten und Macken ich habe, bzw. was für unwichtige Gewohnheiten/Macken ich hab. Also:
1) Setze einen Link zu der Person, welche dir das Stöckchen zugeworfen hat.
Die Anja wars!
2) Erwähne die dazugehörigen Regeln in deinem Blog.
Mhh… so wie immer, eigentlich: Ausfüllen und weiterwerfen
3) Erzähle von dir 6 unwichtige Dinge/Gewohnheiten/Macken.
- Wenn ich dusche (oder alleine zu Hause bin), singe ich herzzerreissende Lieder mit spanisch, slawisch und arabisch beeinflussten Texten und Melodien. So hört es sich jedenfalls an. Manchmal nehm ich mich dabei auch auf, hörs mir alleine nochmal an und find das dann voooll peinlich
- Wenn grad niemand zuschaut, mache ich Ausdruckstanz.
- Ich mag es, Sachen selber zu machen, am liebsten wenn das was man tut ganz grundlegend ist. Je einfacher, desto besser!
Das schaut dann z.B. so aus: Mhh.. Joghurt ist gut.. Könnte man ja mal selber machen — Joghurtmaschine ausleihen. Ach.. man kann Joghurt auch ohne Maschine machen? Cool! etc. - Ich organisiere äußerst gerne. Mein Arbeitsverhalten z.B. — weil alles besonders gut geplant sein will, bleibt öfters kaum noch Zeit für das eigentliche.
- Wenn ich aufräume, dann pickobello. Deswegen passiert das auch nicht so häufig. ^^
- Mhh.. was war denn das letzte? … Es gefällt mir Vorräte zu haben. Nahrung, Bastelmaterialien, etc. Ist ja auch voll unpraktisch, wenn einem spontan was tolles einfällt und man erst mal zum Einkaufen gehen müsste.
4) Gib das Stöckchen am Ende deiner Antworten an 6 Leute durch Verlinkung weiter
Puhh.. ja, ich hab gar keine Ahnung mehr, wer es schon hatte und wer nicht. Wer will?
Lustiges Detail zu Drogen und Wahrnehmung
Sicherlich sind dem geneigten Leser Hohlbilder bekannt. Das sind Negative einer Skulptur z.B. eines Kopfes. Wenn das Objekt bewegt wird, entsteht der Eindruck, der Kopf würde in Wirklichkeit aus der Ebene hinaustreten und nicht hinein. Das funktioniert selbst dann, wenn man weiss, dass es ein Hohlbild ist. Ja.. und das Witzige?
Unter Drogeneinfluss, funktioniert die Täuschung nicht. Man sieht die Skulptur als das was sie tatsächlich ist.
Erkenntnisse im Studienalltag
- Es ist gut, wenn man in einer Beziehung streiten kann. Es bedeutet, dass man sich nicht davor fürchtet den anderen zu verlieren — man geht nicht davon aus, dass das Gegenüber beim ersten Konflikt verschwindet.
- Psychosomatische Krankheiten (wie das genau bezeichnet wurde, weiss ich leider nicht mehr — irgendwie steht in meiner Notiz “Psychosomatik”, aber das macht grad nicht so Sinn) können auf einer Entkoppelung von Emotion und Körperlichen Symptomen kommen. Das bedeutet dann zum Beispiel, dass jemand Phobien vor Dingen hat die im Alltag gehäuft vorkommen. Die körperlichen Symptome werden aber nicht im Zusammenhang mit dem Affekt “Angst” (der dann wohl verdrängt ist) gedeutet, sondern getrennt wahrgenommen. So kann es sein, dass diese Menschen glauben gleich einen Herzinfarkt zu kriegen. [Notiz an mich selbst: Verliebtsein ohne Liebesobjekt]
erweiterte beobachtung zum arbeitsverhalten der sylvinerina w.
interessanterweise bestätigt sich die vermutung, dass s.w. — nennen wir sie pilvo — nur unter druck arbeiten kann. diese aussage ist allerdings mit einschraenkungen zu verstehen: zwar ist die moeglichkeit des produktiven arbeitens ohne von aeusserlich imponierten druck gegeben, dies geschieht jedoch nur in faellen da der inneren motivation zum ausueben einer taetigkeit ein mindestmass an gluecks- und freudeversprechenden erwartungen zu grunde liegt. man koennte in diesem fall auch von einem innerlich ausgeuebten druck sprechen, womit die ausgangsaussage wieder bestaerkt wuerde.
so stellt sich nun an dieser stelle die frage was der grund fuer das oben genannte verhalten ist. scheinbar wird fruehzeitiges beginnen einer arbeit als zeitverschwendung angesehen. nach eigenaussagen der beobachteten person gibt es im zeitraum vor der endphase eines projektes gaenzlich andere prioritaeten als in eben jener letzten phase. zum erhalt der psychischen stabilitaet sei es essentiell sich nicht vom gewohnten tagesablauf abbringen zu lassen und dem alltag die wuerde seiner existenz zu erhalten.
Transskribieren die Dritte
In einem letzten Anlauf habe ich es vollbracht!
Das zweite Interview ist transskribiert! !! Wie lange es gebraucht hab, vermag ich nicht zu schätzen. Ich kann nur sagen, dass die letzten 20 Minuten von 24:30 bis jetzt, 4:12 gedauert haben.
Schade — dass macht meinen Schnitt 10Minuten->1h ganz kaputt.
Morgen nochmal durchlesen und evtl. Fehler ausbessern und dann abschicken und dann Autofahrerbeobachtungen aufschreiben und abschicken und dann …
Hach.. informative Nachrichten gibts hier … ![]()
The Boy from Dead Man’s Bayou
Das ist ein Film aus Kindertagen. Es geht um einen Weisenjungen, der in einem Bayou (Leo sagt: ein “sumpfiger Flussarm”) nach einer silbernen Glocke sucht, die bei einer Flut mit der dazugehörigen Kirche (wie das zugegangen sein soll ist mir aber unklar) untergegangen ist. Mama sagt, der Vater des Jungen habe sie der Kirche gestiftet und sei mit der Mutter des Knaben bei dieser Flut umgekommen. Ich selbst habe nur noch vage Erinnerungen an den Film. Unter ihnen befindet sich eine an den Anfang des Filmes, wo zum ersten Mal die Glocke gezeigt wird (die Stelle sieht man auch in dem youtube-Link). Jahrelang wusste ich naemlich nicht warum diese Unterwasseraufnahmen da sind und glaubte meinem Bruder auch nicht, dass da eine Glocke ist.
Jedenfalls — wie ich darauf komme dieses Video hier zu verlinken: Als mein ältester Bruder nachforschen wollte, warum ihm das Wort “Bayou” so bekannt vorkam, gab meine Mutter ihm Antwort und forschte selber zu dem Film weiter. Sie fand dieses Video und hat dann einen Morgen lang, den Text des Liedes transskribiert.. *g* Scheint sich auszubreiten, das Transskribieren. Jetzt hat sie mir den Text geschenkt, ich habe die Akkorde rausgehoert und nun herrscht in unserem Familienkreis eitle Freude über das Lied. *sing*
P.S.: Wer das wohl singt? Mamas Tip ist ja Joan Baez, aber es lässt sich dazu nix finden.
Transskribieren die Zweite
Schätzungsweise 5 Stunden habe ich für das 52-Minuten Interview gebraucht … gar nicht so schlecht.. Waren wohl die Startschwierigkeiten, die das die ersten Messungen so extrem ausfallen liessen. Andere Erklärung: Am Anfang rede mehr. Wie können mich die Leute um mich herum eigentlich verstehen? Meine Ausdrucksweise ist schon sehr kryptisch…
Was steht jetzt an? Transskribieren die Dritte. Jayyy! Sind auch nur 40 Minuten geworden (und das, obwohl es in den Anweisungen hiess “Mindestens 20 Minuten”)



